Biographie
Dr. Markus A. Will, 1963 in Oberhausen in einen Friseurhaushalt hineingeboren und dort aufgewachsen. Die klare, einfache Sprache des Ruhrgebiets hat ihn geprägt. 1982, während er beim `Bund` seinen Wehrdienst abgeleistet hat, begann er als freier Journalist für die NRZ das Schreiben – eine Leidenschaft, die ihn bis heute nicht losgelassen hat.
Statt Journalismus zu studieren absolvierte er eine klassische wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung: Studium und Promotion der Volkswirtschaftslehre an der Universität Giessen und – nach Jahren in der Praxis – 2006 die Habilitation in Betriebswirtschaftslehre an der Schweizer Eliteuniversität HSG in St. Gallen.
Wills berufliches Augenmerk gehört der Kommunikation in allen Facetten. Er sagt über sich, er könne nichts anderes als „zu kommunizieren“: Zunächst als Wirtschaftsjournalist bei der renommierten Börsen-Zeitung, dann als Kommunikationsdirektor von Merrill Lynch und Deutsche Morgan Grenfell in London. Seit dieser Zeit beobachtet er die Kapitalmarktwelt.
Seit 1998, nach dem Wohnortwechsel in die Schweiz, betreibt er gemeinsam mit seiner Frau Corinna Gutt eine Unternehmensberatung für Kommunikationsmanagement in der Nähe von St. Gallen und lehrt an der Universität HSG in St. Gallen inzwischen als Privatdozent Kommunikationsmanagement.
„Erfolgreich kommunizieren zu können“, erklärt er seinen Studenten, „gelingt vor allem dann, wenn man den Prozess strukturieren kann.“ Wer, was, wann, wo und an wen? Das sind nicht nur die fünf `W` für eine gute journalistische Meldung, sondern für Will auch Grundlage für gute Unternehmenskommunikation.
„Allerdings fehlt noch ein sechstes `W`, das Wie; denn es ist ganz entscheidend zu wissen, wie man wem etwas sagen kann, so dass der Angesprochene es auch versteht.“ Will gehört zu den ganz wenigen Kommunikationsexperten, der im gesamten Kommunikationsprozesses persönliche Erfahrungen gesammelt hat.
Nach Journalismus und Public Relations, nach Wissenschaft und Praxis beschreitet Markus A. Will mit dem Thriller „bad banker“ Neuland – als Autor, der rund um das Thema Wirtschaft spannende Unterhaltung für ein breites Publikum anbietet. „Über Wirtschaft wird heute immer entweder zu ernst und abgehoben oder zu flach und stereotyp berichtet.“
Wills Anliegen ist nicht einfach nur so zu kommunizieren, sondern die Wirtschaft zu erklären. „Die Wirtschaft ist und bleibt der Teil der Gesellschaft, der es uns ermöglicht, anständig zu leben, bei allen Schwierigkeiten im Einzelnen. Deshalb ist es wichtig, dass man erklärt, warum Unternehmen beispielsweise in erster Linie eine Kundenveranstaltung sind.“
In den letzten beiden Jahren hat das Schreiben des „bad bankers“ einen erheblichen Teil von Wills Freizeit in Anspruch genommen. Einen spannenden Roman über wirtschaftliche Zusammenhänge zu schreiben war für den Erstlingsautor jedenfalls eine ungemein grössere Herausforderung als seine Habilitation über Kommunikationsmanagement.
Das neue Genre hat ihn gereizt, ob es möglich sein würde, die Finanzkrise und damit die komplizierte Welt der Banken, die so entscheidend für Wirtschaft und Gesellschaft sind, so zu erklären, dass die Leser sie verstehen. Das ist sein Wunsche; denn „der Geldkreislauf ist für die Wirtschaft ungefähr so wichtig wie der Herzkreislauf für den Menschen.“
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