In Krimis ist der Mörder immer der Gärtner. Im Krimi der Eurokrise muss der Mörder aber der Grieche sein. Nur welcher „meiner“ Griechen? Jetzt ist „bad banker im währungskrieg“ als eBook erhältlich, und darin steht die Antwort gleich auf den ersten Seiten. Mit diesem eBook, das unter http://www.heypublishing.com/ und auf Amazon & Co. erhältlich ist, aktualisiere ich mein Hardcover „der schwur von piräus“ um satte 100 Seiten. Und das ganze Werk ist für schlanke 7,99 Euro erhältlich. Bitte kaufen und weiterempfehlen bzw. weiterverlinken. Da wir online sind, gibt es eine Leseprobe als Download und als gelesene Probe von mir auf http://www.youtube.com/watch?v=8BG13_PovNQ. Auch das bitte in allen sozialen Medien verlinken. Danke.
Im fünften Jahr nach dem Lehman-Drama ist die Tragödie noch lange nicht vorbei: Die bad banker bleiben bad! Aus diesem Grund habe ich meinen Thriller und Bestseller „bad banker“ als „bad banker und das Holiri-Komplott“ als ebook bei hey! publishing herausgebracht: http://www.heypublishing.com/e-book/206748/bad-banker. Man kann das Buch jetzt bestellen - es ist und bleibt aktuell und spannend, zeichnet nach, wie alles angefangen hat, was immer noch nicht beendet ist.
Ein Final ist ein Endspiel. Der final countdown ist der letzte Runterzähler. Die Final Times sind also letzte Zeiten oder – positiv – Endspielzeiten. Wie dem auch sei, die Financial Times Deutschland hat mit ihrer finalen (sic!) Ausgabe mehr zum Nachdenken angeregt als in den zwölf Jahren ihrer Existenz, und dies weit ins neue Jahr 2013 hinein.
Seit ein paar Wochen ist der Adler auf dem Markt - Stunden bin ich für den Adler unterwegs, wie hier bei der offiziellen Vorstellung des Thrillers in Frankfurt zusammen mit Reinhard Schlieker.

Anbei füge ich eine Auswahl der Rezensionen, der TV- und Radio-Interviews. Der nächtse Blog folgt.
Mario Draghi und die Europäische Zentralbank (EZB) machen inzwischen Fiskalpolitik und keine Geldpolitik mehr. Eigentlich ist ihnen aber nur für die Geldpolitik Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen und Wahlen gegeben worden. Was sie tun, ist zwar richtig, wahrscheinlich aber nicht durch das Mandat gedeckt und vor allem nicht demokratisch legitimiert. Das ist der kleine Unterschied von grosser Bedeutung für die Unabhängigkeit der Zentralbanker. Sollte man Draghi & Co. dafür schelten? Keinesfalls; denn die Schuldigen heissen Merkel & Co. Leuchten wir die Sache doch einmal von unterschiedlichen Standorten aus und betrachten Licht und die zwangsläufig geworfenen Schatten.
Jürgen Stark war mal EZB-Chefvolkswirt und ist aus selbiger Position vorzeitig zurückgetreten. Jetzt schreibt er zögernd, wie er es selbst formuliert, Kommentare, wie im Handelsblatt. Dort heisst es, dass die laufenden Dinge zu einer anderen Geldordnung führen, für die die EZB nicht geschaffen wurde und für die die Bundesbank nicht stehen darf. Das klingt nach starken Worten, aber es ist nur starker Tobak.
Seit ein paar Tagen kann man in Frankfurt ein Spektakel der Extraklasse berücksichtigen: zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird über den Main eine neue Brücke geschlagen. Die neue Osthafenbrücke dient vor allem der Anbindung des neu entwickelten Gebiets an der alten Grossmarkthalle. In das historische Ensemble integriert ist der neue Euro-Tower, wo die Europäische Zentralbank von 2014 an ihren Sitz haben wird. Ein alter Warenumschlag wird zum modernen Geldumschlag.
Nachdem ich das Manuskript für meinen nächsten Thriller "Die Stunde des Adlers" beim Verlag abgegeben habe, bin ich reif für die Ferien. Wer schon mal reinschauen will, findet anbei die Verlagsvorschau unter: www.markuswill.com.
Wenn 170 deutsche Professoren - mal wieder - einen Aufruf (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/protestaufruf-der-offene-brief-der-oekonomen-im-wortlaut-11810652.html) schreiben, muss da noch lange nichts Vernünftiges bei herumkommen. Doch dieses Mal begeben sich die Damen und Herren Akademiker aus den Hörsälen an die Stammtische. Und das ist entlarvend: Die Wirtschaftswissenschaftler haben nämlich auch keine Antwort darauf, wie diese europäische Krise zu lösen ist. Wie kann die Europäische Union erhalten werden? Denn das Europa sich nicht wieder separieren kann, ist offensichtlich. Es bräuchte eine Theorie der ökonomischen Re-Integration, nicht der Isolation.
Die Wahrscheinlichkeit, dass der Euro die Euro gewinnt, liegt bei 75 Prozent, da von den acht Mannschaften im Viertelfinale sechs aus dem Euroland stammen. Nur England und Tschechien haben eigene Währungen. Interessant ist allerdings, dass mit Portugal, Griechenland, Spanien und Italien vier Problemländer des Euro an der Euro noch dabei sind. Die möglichen Euro-Ausfälle an der Euro summieren sich auf 50 Prozent. Nur auf die Euroländer bezogen sind es sogar 66 Prozent. Und nimmt man noch Frankreich als Problemfall hinzu, sind es 83 Prozent Ausfallkandidaten. Was soll die ganze Rechnerei? Ist doch logisch: Nur Deutschland ist stabil im Euro und wird deshalb auch die Euro gewinnen. In der Ökonomie ist das eine Nonsenskorrelation, aber das ist Unsinn. Denn dieser Blog „Euro(pa)meister Deutschland“ wird bis zum 2. Juli aktuell bleiben.